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  • Bejagbare Wildarten Damwild

    Das Damwild ist keine heimische Wildart, er wurde erstmals um das 15. und 16. Jahrhundert in den Wildparks in Ungarn eingeführt, wir finden Aufzeichnungen aus viel späteren Jahrhunderten davon, dass das Damwild im Freien Fuß fasste. Im vorherigen System, zwischen 1970 und 1989, wurden Damhirsche an 81 Orten eingeführt, so dass sie in vielen Jagdgebieten des Landes zu finden sind. 

    Damwild
  • Bejagbare Wildarten Rotwild

    Das Rotwild ist die wichtigste Wildart in Ungarn, und bereits in den alten Legenden war das Schicksal der Ungarn mit dem Rotwild verbunden. So sollen Hunor und Magor, die Vorfahren der Ungarn, in das Karpatenbecken gekommen sein, indem sie ein Schmaltier jagten.

    Das Rotwild hat die mystische Rolle bewahrt, die sich in der tausendjährigen Geschichte der Ungarn unter den ungarischen Jägern entwickelt hat. Alle warten vor allem auf die Rothirschbrunf.

    Rotwild
  • Bejagbare Wildarten Das Rehwild

    Rehe sind in ganz Europa heimisch und in allen Regionen Ungarns zu finden. Die Anpassungsfähigkeit der Art ist sehr gut, es gibt kein Jagdgebiet in Ungarn, in dem es keine Rehe gibt und in dem nicht jedes Jahr mindestens ein Rehbock erlegt wird.

    Die Wiesen der ausgedehnten Wälder im Komitat Somogy oder im Mittelgebirge haben ihre Rehböcke, ebenso wie die endlosen Ebenen der Großen Tiefebene, bzw. die urbanisierte Grenze der Csepel-Insel, die als Teil von Budapest gilt.

    Das Rehwild
  • Bejagbare Wildarten Schwarzwild

    Das Wildschwein ist eine Wildart aus der Familie der Schweine, die in ganz Europa, Eurasien und Nordafrika verbreitet ist. Das Wildschwein ist ein Allesfresser und ernährt sich von allem, was in Wäldern und in der Landwirtschaft zu finden ist, wie Schnecken, Eicheln, Fische oder landwirtschaftliche Erzeugnisse.

    Es ist vor allem in großen Wald- und Sumpfgebieten sowie in Mittelgebirgswäldern verbreitet. Heute ist es im ganzen Land präsent, natürlich mit völlig unterschiedlichen Populationsgrößen.

    Schwarzwild
  • Bejagbare Wildarten Muffelwild

    Der Mufflon ist in Ungarn nicht heimisch. Das Muffelwild wurde aus Korsika und Sardinien in europäische Wildparks eingeführt. Die Art wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Ghymes im Komitat Nitra in Felvidék eingeführt. Von dort aus wurde die vermehrte Population um die Jahrhundertwende in Wildparks in verschiedenen Teilen des Landes gebracht: Füzérradvány, Bakonynána, Fehérvárcsurgó, Gyarmat pusztára, Kaposmérő. Die Nachkommen dieser Mufflons bilden die Grundlage der heutigen ungarischen Muffelwildpopulation.

    Muffelwild
  • Bejagbare Wildarten Niederwildarten

    Die Heimat der Niederwildarten in Ungarn ist die Region der Großen Tiefebene. Sowohl die Kleine Ungarische Tiefebene an der westlichen Grenze (das Gebiet zwischen Győr und Wien) als auch die Große Tiefebene, östlich der Donaulinie, sind die Heimat von Niederwild.

    Niederwildarten

Jagdregionen
in Ungarn

Hinsichtlich der bejagbaren Wildarten lässt sich das Gebiet Ungarns grob in
3 verschiedene Regionen unterteilen:

01 Tansdanubien

Dunántúl, das heißt der Teil des Landes westlich der Donau, der im Osten von der Donau und im Norden, Westen und Süden von der Staatgrenze begrenzt wird.

Das Gelände hier ist hügelig, mit einer abwechslungsreichen Landschaft aus Tälern, Hügeln, Bächen, kurvenreichen Straßen, durch Talsperre aufgestauten Seen, es gibt aber auch größere flache Gebiete wie z. B. Mezőföld, Kisalföld, aber diese sind weniger typisch.

02 Mittelgebirge

Das Gebirge verläuft von der Westspitze des Plattensees bis in die nordöstliche Ecke des Landes: Westlich der Donau wird es Transdanubisches Mittelgebirge, östlich der Donau als Nördliches Mittelgebirge genannt.
Zwei getrennte Mittelgebirgsregionen sind Mecsek und Alpokalja (Voralpen).

Die typischen Wälder bestehen aus Traubeneichen, Zerreichen, Hainbuchen und Buchen in der höheren Region.

03 Große Tiefebene

Die Große Tiefebene ist die ungarische Landschaft, die Puszta, wo man fast bis ins Unendliche sehen kann, zumindest war das früher so. Sie verläuft östlich der Donau bis in die Ostkarpaten.
Nach dem Beitritt Ungarns zur Europäischen Union wurden zahlreiche Aufforstungsprogramme angekündigt, in deren Folge nacheinander Waldstreifen und kleine Waldstücke in der Großen Tiefebene entstanden. Das Landschaftsbild wird jedoch nach wie vor von großen landwirtschaftlichen Flächen, Weiden und Ödland dominiert.

Meine Geschichte

Die Jagd wurde mir bereits im Elternhaus nahegebracht. Mein Vater war ab 1966 Oberjäger beim Forstamt Donauauen.

Im Jahr 2000 habe ich die Jagdprüfung abgelegt, 2006 den Abschluss als Forstingenieur und 2016 den Abschluss in Rechtswissenschaften gemacht. Ich war 16 Jahre lang Leiter der Jagdabteilung bei zwei Forstunternehmen (Gemenc Zrt. 10 Jahre, Kaszó Zrt. 6 Jahre). Zwischen den beiden Tätigkeiten in der Forstwirtschaft war ich 2 Jahre lang in einer Anwaltskanzlei tätig.

Seit 2010 bin ich Mitglied des Jagdvereines Kékhegy mit Sitz in Sükösd. Ich habe einen bedeutenden Teil meines Lebens mit der Jagd verbracht, ich habe viele jagen lassen und selbst viel gejagt – in verschiedenen Regionen des Landes gejagt, wohin mich mein Schicksal eben führte.

Diese Erfahrungen möchte ich in meiner 2025 gegründeten Jagdagentur einsetzen.

indago.hu